ANZEIGE
Spies
Das Medium für Logistikimmobilien-Entscheider
27.10.2022

Studie: Region Frankfurt (Oder)/Slubice bietet gute Rahmenbedingungen

Eine Studie des Fraunhofer IIS bescheinigt der Logistikregion Frankfurt (Oder)/Slubice gute Rahmenbedingungen für weitere Logistik- und Industrieansiedlungen – unter anderem hinsichtlich Kostenstruktur, Verkehrsanbindung und Kombiniertem Verkehr.
©: PCC Intermodal
Das GVZ Frankfurt (Oder) ermöglicht den Transport im Kombinierten Verkehr, wodurch eine Realisierung von KV-Relationen sowohl in die Nordrange-Häfen, wie zum Beispiel Hamburg, Antwerpen und Rotterdam, als auch Richtung Gdansk, Poznan, Kutno, Gliwice und Kolbuszowa möglich ist.
Foto: PCC Intermodal
Das Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen IIS (Fraunhofer IIS) hat im Auftrag des Projektentwicklers Alcaro Invest, dem Betreiber intermodaler Transport-HUBs PCC Intermodal sowie dem Investor Center Ostbrandenburg GmbH (ICOB) die Logistikregion Frankfurt (Oder)/Slubice untersucht. Demnach seien das hohe Arbeitskräftepotenzial, die große Flächenverfügbarkeit, die günstige Lage zwischen Deutschland und Polen, die schnelle Erreichbarkeit von Berlin, Cottbus und Posen, die Autobahn- und Schienenanbindung sowie die KV-Anbindung an die Nordsee-Seehäfen wesentliche Vorzüge des Standorts. Auch stünden ausreichend Logistikfach- und Führungskräfte in der Region zur Verfügung.

Artikel

von Tim-Oliver Frische

Die Region bietet laut der Studie auch bei den Themen Kostenstruktur, Verkehrsanbindung und Kombinierter Verkehr hat die die Region Frankfurt (Oder)/Slubice „klare Standortvorteile“. So ist das Arbeits- und Fachkräftepotenzial in der Region geprägt von einem hohen Bestand an Arbeitssuchenden, einem mit etwa 10 Prozent überdurchschnittlichen Anteil an Beschäftigten in der Logistik, einem großen Lohngefälle zu Polen, attraktiven Beschäftigungskonditionen auf der deutschen Seite und einem wachsenden Anteil polnischer Pendler.

Durch seine Ost-West-Anbindung zählt Frankfurt (Oder)/Slubice zu den am stärksten frequentierten Autobahngrenzübergängen in ganz Deutschland. Über die Anbindung an die Autobahn Paris-Warschau BAB 12 und die in Nord-Süd-Richtung verlaufende B112 ist die Region in alle Richtungen vernetzt. Mit dem LKW ist Berlin in rund 50 Minuten erreichbar.

Das GVZ Frankfurt (Oder) ermöglicht den Transport im Kombinierten Verkehr, wodurch eine Realisierung von KV-Relationen sowohl in die Nordrange-Häfen, wie zum Beispiel Hamburg, Antwerpen und Rotterdam, als auch Richtung Gdansk, Poznan, Kutno, Gliwice und Kolbuszowa möglich ist. Aktuell werden rund 50 direkte Zugverbindungen pro Woche mit einer Kapazität von bis zu 1.000 Containern, Reparatur- und Reinigungsleistungen, sowie Stromanschlüsse für Kühlcontainer angeboten. Die Betreibergesellschaft PCC Intermodal bietet zudem die Abwicklung von Door-to-door Containertransporten an, womit lokale Verlader direkt von der vorhandenen Infrastruktur profitieren können.

ANZEIGE

50

direkte Zugverbindungen pro Woche bietet das GVZ Frankfurt (Oder) derzeit an.

ANZEIGE

Lesen Sie auch

Handel war 2025 stärkste Treiberbranchen beim Logistikneubau 

Handel war 2025 stärkste Treiberbranchen beim Logistikneubau 

Logivest hat auf Basis eigener Researchdaten die Anteile der Treiberbranchen am Neubauvolumen des deutschen Logistikimmobilienmarktes 2025 ausgewertet. Trotz eines leichten Rückgangs steht der Handelssektor mit rund 640.000 Quadratmetern Logistikneubaufläche an der Spitze.

Nachfrage hoch, Flächen und Energie knapp

Nachfrage hoch, Flächen und Energie knapp

Neben der Expo Real und der alle zwei Jahre stattfindenden Transport Logistik hat sich das Ramp One-Event seit zu einem der wichtigsten Treffpunkte der Logistikimmobilienbranche in der DACH-Region entwickelt. In diesem Jahr fand die Veranstaltung zum zweiten Mal in der Factory Hammerbrooklyn in Hamburg statt. Gekommen sind insgesamt 400 Teilnehmende – Rekord!

Das neueste

Webtalk: On the Road to Expo Real

Webtalk: On the Road to Expo Real

Am 1. Oktober war Ramp One, das Medium für Logistikimmobilien-Entscheider, live auf Sendung. Fein portioniert diskutierten Branchenexperten im Vorfeld der Messe Expo Real Themen, die die Branche bewegen: das neue ESG-Label der Initiative Logistikimmobilien, die Logix-Studie zur kommunalen Wärmeplanung, den in diesem Jahr wieder ausgelobten Logix Award sowie das exklusive Interview mit Jan Dietrich Hempel im DVZ-Themenheft Logistikimmobilien.

WEITERLESEN

Beliebt bei unseren Lesern

Harden Industriebau ist neues DGNB-Mitglied

Der Düsseldorfer General­unternehmer Harden Industriebau ist neues Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DNGB). Das teilt das erst im August 2023 gegründete Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. Mit der Mitgliedschaft wolle Harden den Bau...

Ramp One 2026

Deutschland und seine Logistikregionen

Newsletter abonnieren!

Der kostenlose Newsletter für erstklassige Informationen aus der Welt der Logistikimmobilien.

Aus unseren Rubriken

Trio übernimmt Geschäftsführung bei Bulwiengesa

Leiten gemeinsam seit Anfang April die Unternehmensgeschicke bei Bulwiengesa (v.l.n.r.): Sven Carstensen, Kristian Reinhold und Felix Embacher.

Bulwiengesa ordnet die Unternehmensleitung neu. Seit Anfang April führt mit Sven Carstensen, Kristian Reinhold und Felix Embacher ein dreiköpfiges Team die Geschäfte. Ein Schwerpunkt liegt auf der engeren Verzahnung mit dem Scout24-Ökosystem.

MLP Group erreicht 2025 Bestwert bei Vermietungen

Der Logistikpark MLP Pruszków II bei Warschau ist eines der Schlüsselprojekte im Portfolio des Entwicklers. Erst im Februar 2026 erweiterte der Elektronikanbieter Cordon Electronics die angemietete Fläche und verlängerte den bestehenden Mietvertrag.

Die MLP Group hat im Geschäftsjahr 2025 Mietverträge über insgesamt 370.941 Quadratmeter unterzeichnet und damit ein für das Unternehmen „historisches Vermietungsergebnis“ erreicht. Der Nettogewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozen