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06.11.2025

Bayernhafen kauft 52 Hektar für neue Logistik- und Industrieparks

Mehr als 40 Jahre lang wurde im Landkreis Deggendorf Papier produziert. Zum Jahresende 2023 wurde die Papierfabrik Plattling dauerhaft geschlossen. Nun hat der finnische Papierkonzern UPM das rund 52 Hektar große Areal an Bayernhafen verkauft.
©: Bayernhafen
So wie hier beim Trailerport am Bayernhafen-Standort Regensburg sollen in Zukunft auch in Plattling Sattelauflieger und Wechselbrücken von der Straße auf die Schiene verladen werden.
Foto: Bayernhafen
Mehr als 40 Jahre lang wurde im Landkreis Deggendorf Papier produziert. Zum Jahresende 2023 wurde die Papierfabrik Plattling dauerhaft geschlossen. Nun hat der finnische Papierkonzern UPM das rund 52 Hektar große Areal, zu dem verschiedene Gebäude und Gleisanlagen gehören im Zuge eines Bieterwettbewerbs verkauft. Den Zuschlag erhalten hat die Bayernhafen GmbH & Co. KG, die nach eigenen Aussagen auf dem Gelände einen Logistik- und Industriepark entwickeln will. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. CBRE stand UPM bei dem Verkauf beratend zur Seite.

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von Tim-Oliver Frische

Anders als bei den bisherigen sechs Bayernhafen-Standorten soll der Fokus beim neuen „Infra Park“ stärker auf logistikintensive Industrie und Produktion ausgerichtet werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Wichtig sei dem Unternehmen auch bei diesem bimodalen Standort – dem erstenohne Wasserstraße für Bayernhafen – die Nutzung der vorhandenen Infrastruktur-Vorteile mit Schiene und Straße sowie Energie. Aufgrund der Neutralität könne ein diskriminierungsfreier Zugang zur Verkehrsinfrastruktur für Hafenansiedler und die Industrie garantiert werden. Auch energieintensive Unternehmen fänden passende Bedingungen vor.

„Wir freuen uns darauf, auf dem Areal der ehemaligen Papierfabrik einen weiteren Standort zu entwickeln und zu betreiben.“, sagt bayernhafen-Geschäftsführer Joachim Zimmermann. Lokalen, überregionalen sowie internationalen Kunden und Partnern aus Industrie, Transport und Logistik will Bayernhafen künftig auch mit dem neuen Standort sowohl die Möglichkeit zur Verkehrsverlagerung auf die Bahn als auch zur Ansiedlung bieten. Dabei soll durch die Konversion des Areals neue Ansiedlungsmöglichkeiten ohne zusätzlichen Flächenverbrauch geschaffen werden.

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„Im Vergleich zu den jetzigen bayernhafen-Standorten soll beim neuen InfraPark der Fokus stärker auf logistikintensive Industrie und Produktion ausgerichtet werden.“

Joachim Zimmermann
Geschäftsführer Bayernhafen

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