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11.07.2024

Aus dem Siemens Techno-Park in Mülheim wird die „FlexCity“

Frasers hat nach eigener Aussage mit der Neupositionierung des ehemaligen Siemens Techno-Park in Mülheim an der Ruhr begonnen. Es sollen flexible Formate entstehen, die sich auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Nutzergruppen zuschneiden lassen.
©: Frasers Property Industrial
Neben der Siemens AG, die weiterhin Hauptmieterin bleibt, zählt der Industrie- und Gewerbepark noch weitere 16 Mieter, die zusammen bereits rund 80 Prozent der Gesamtnutzfläche belegen.
Foto: Frasers Property Industrial

Frasers Property Industrial hat nach eigener Aussage mit der Neupositionierung des ehemaligen Siemens Techno-Park in Mülheim an der Ruhr begonnen: Auf einem 195.000 Quadratmeter großen Gelände sollen drei neue Industrie- und Gewerbegebäude mit einer Gesamtmietfläche von 23.000 Quadratmetern entstehen. Mit der Neuentwicklung wird der gesamte Park in „FlexCity“ umbenannt. Kennzeichnend für das neue Bebauungskonzept sei laut Frasers Property Industrial, dass in zentraler Lage flexible Formate entstehen, die sich auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Nutzergruppen zuschneiden lassen.

Artikel

von Tim-Oliver Frische

„Mit dem Flächenangebot richten wir uns ausdrücklich auch an Handwerksbetriebe, produzierendes, mittelständisches Gewerbe sowie Start-ups“, so Alexander Heubes, Managing Director Europe, Frasers Property Industrial. Der „Flex-City“-Standort kann mit seiner guten Erreichbarkeit punkten: Die A 40 ist 4 Kilometer entfernt, zu den öffentlichen Verkehrsmitteln sind es 2 Kilometer und zur Mülheimer Innenstadt 3 Kilometer. Insofern ist der Standort auch sehr gut für die City- bzw. Last-Mile-Logistik sowie für Abholstationen geeignet. Neben der Siemens AG, die weiterhin Hauptmieterin bleibt, zählt der Industrie- und Gewerbepark noch weitere 16 Mieter, die zusammen bereits rund 80 Prozent der Gesamtnutzfläche belegen.

Um den Weg für den Neubau zu ebnen, werden derzeit drei Bestandsgebäude abgerissen. Der Rückbau erfolgt laut Frasers Property Industrial nach dem Kriterienkatalog „Gold“ der DGNB. Im vierten Quartal 2024 soll dann die Realisierung starten. Die Räume sollen voraussichtlich Ende des zweiten Quartals 2025 bezugsfertig sein.

„Mit ,FlexCity‘ schaffen wir an einem nachfragegeprägten Standort ein nachhaltiges Flächenangebot, für das wir die höchste DGNB-Zertifizierung Platin anstreben“, sagt Heubes. „Um diesen Standard zu erfüllen, ergreifen wir eine Vielzahl an Maßnahmen, die den zukünftigen Nutzern direkt zugutekommen – wie zum Beispiel das Smart-Metering-System zur Optimierung des Energieverbrauchs. Gleichzeitig ist es uns wichtig, die Flächenversiegelung zu minimieren, um Regenwasser besser sammeln und gezielter versickern lassen zu können.“ Auch ist die Wiederverwendung von Grauwasser vorgesehen.

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„Mit dem Flächenangebot richten wir uns ausdrücklich auch an Handwerksbetriebe, produzierendes, mittelständisches Gewerbe sowie Start-ups.“

Alexander Heubes

Managing Director Europe, Frasers Property Industrial

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