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25.03.2026

GSE Deutschland realisiert Industrieprojekt für Elis-Gruppe in Landstuhl

Das Gebäude einer nach einem Großbrand zerstörten Großwäscherei in Landstuhl bei Kaiserslautern wird wieder aufgebaut. Als Generalübernehmer fungiert GSE Deutschland. Der Nutzer der Immobilie verspricht sich von dem Neubau deutlich höhere Kapazitäten als zuvor.
©: GSE Deutschland
Elis investiert nach eigenen Angaben rund 35 Millionen Euro in den Neubau. Nach der geplanten Fertigstellung im ersten Quartal 2027 soll der Standort höhere Kapazitäten als zuvor erreichen.
Foto: GSE Deutschland
Das Gebäude einer nach einem Großbrand zerstörten Großwäscherei in Landstuhl bei Kaiserslautern wird wieder aufgebaut. Den symbolischen Spatenstich dafür nahmen Vertreterinnen und Vertreter des Generalübernehmers GSE Deutschland sowie zahlreiche geladene Gäste vor. Nutzer der Immobilie ist der Textil- und Hygienedienstleister Elis.

Für die Planung und die schlüsselfertige Umsetzung der Anlage in Rheinland-Pfalz zeichnet GSE Deutschland verantwortlich. Das Unternehmen war bereits für den Rückbau und Abbruch der Brandruine sowie für die Bauantragsplanung zuständig. Die neue Produktionsstätte ist auf rund 10.000 Quadratmetern Fläche vorgesehen. Durch den Erwerb eines angrenzenden Grundstücks vergrößert Elis das Gesamtareal auf etwa 25.800 Quadratmeter.

Artikel

von Tim-Oliver Frische

Kapazitätsausbau und technische Modernisierung

Elis investiert nach eigenen Angaben rund 35 Millionen Euro in den Neubau. Nach der geplanten Fertigstellung im ersten Quartal 2027 soll der Standort höhere Kapazitäten als zuvor erreichen. Vorgesehen sind wöchentlich rund 150.000 Teile Berufsbekleidung, 200 Tonnen Flachwäsche sowie 250.000 Teile Bewohnerwäsche. Damit wäre laut Planung eine Produktionssteigerung von etwa 30 Prozent möglich.

Für die Energieversorgung ist eine Photovoltaikanlage auf dem Dach angekündigt, die künftig einen Teil des Bedarfs decken soll. Darüber hinaus ist moderne Anlagentechnik vorgesehen, um Prozesse effizienter und ressourcenschonender zu gestalten.

Während der Bauphase will Elis den Betrieb über eine Übergangslösung in Kaiserslautern sowie über weitere Standorte im eigenen Netzwerk absichern. Nach Abschluss der Arbeiten sollen die Mitarbeitenden an den Standort Landstuhl zurückkehren.

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„Wir freuen uns, dass sich Elis mit diesem Bauvorhaben wie Phoenix aus der Asche erheben wird. Mit dem Projekt bauen wir unsere langjährige internationale Zusammenarbeit auch in Deutschland aus.“

Dany Brodhag

Geschäftsführer von GSE Deutschland

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