ANZEIGE
Spies
Das Medium für Logistikimmobilien-Entscheider
30.10.2024

„Logistikimmobilien nehmen in der Energieversorgung von morgen eine Schlüsselrolle ein.“

Eine Studie von Cushman & Wakefield zeigt, wie Investitionen in Nachhaltigkeit bereits heute zu signifikanten finanziellen Vorteilen führen. In einem Gastkommentar erläutert Node-Energy-Geschäftsführer Michael Blichmann, worauf es dabei ankommt.
©: iStock
Rund 650.000 Nicht-Wohngebäude in Deutschland sind nach der Einschätzung von Node Energy für die PV-Stromerzeugung geeignet.
Foto: iStock

Eine aktuelle Studie von Cushman & Wakefield zeigt eindrucksvoll, wie Investitionen in Nachhaltigkeit bei Logistikimmobilien bereits heute zu signifikanten finanziellen Vorteilen führen. Immobilien mit hohen Nachhaltigkeitsstandards erzielen laut der Analyse einen durchschnittlichen Preisaufschlag von 19 Prozent gegenüber konventionellen Objekten. Außerhalb von Top-Lagen kann dieser Aufschlag sogar auf 24 Prozent steigen. Dies unterstreicht den wachsenden Stellenwert von ESG-Kriterien in der Immobilienbranche abermals.

Für die Betreiber von Gewerbeimmobilien, ob Bestandsobjekte oder Neubauten, bietet diese Entwicklung nicht nur die Chance auf eine höhere Wertschöpfung, sondern erfordert auch ein strategisches Umdenken. Nachhaltigkeit ist nicht länger eine optionale Zusatzleistung, sondern entwickelt sich zum Standard. Die steigenden ESG-Anforderungen, auch seitens der Mieter, bedeuten, dass Immobilien, die diesen Standards nicht genügen, künftig vermehrt als „stranded assets“ eingestuft werden könnten. Als Mitglied der vom BVL-Themenkreis Logistikimmobilien initiierten Initiative „Power of Logistics“, die den Ausbau regenerativer Energien in Logistikimmobilen und die Nutzung überschüssiger Logistikkapazitäten fördert, habe ich diese Themen ebenfalls umfassend diskutiert und unterstütze sie vollumfänglich. Schon jetzt gelten Logistikimmobilien als Energy Hubs und nehmen damit in der Energieversorgung von morgen eine Schlüsselrolle ein.

Gastkommentar

von Michael Blichmann, Geschäftsführer von Node Energy zur aktuellen Studie von Cushman &  Wakefield.

Investitionen in Photovoltaik – Ein unverzichtbarer Bestandteil der Energiewende

Ein entscheidender Hebel zur Erreichung dieser Nachhaltigkeitsziele ist und bleibt der Einsatz von Photovoltaik. Die Cushman & Wakefield-Studie zeigt, dass Investitionen von lediglich 10 Euro pro Quadratmeter in CO2-reduzierende Maßnahmen, darunter fallen auch PV-Anlagen, zu einer jährlichen Reduzierung der CO2-Emissionen um 2,2 Kilogramm pro Quadratmeter führen können. Photovoltaikanlagen gelten dabei als eine der effektivsten Maßnahmen zur Senkung der Energiekosten und zur Verbesserung der CO2-Bilanz. Angesichts eines geplanten Zubaus von 200 Gigawatt PV-Leistung in Deutschland, davon 100 Gigawatt auf Dachflächen, in den nächsten zehn Jahren, ergibt sich ein Marktpotenzial von rund 100 Milliarden Euro.

Dieses enorme Potenzial macht es für Immobilienbetreiber wirtschaftlich äußerst attraktiv, frühzeitig in PV-Technologie zu investieren. Rund 650.000 Nicht-Wohngebäude in Deutschland sind nach der Einschätzung von Node Energy für die PV-Stromerzeugung geeignet. Durch den gezielten Einsatz von PV-Anlagen auf Gewerbeimmobilien lassen sich nicht nur die ESG-Ziele der Mieter und Eigentümer erreichen, sondern auch attraktive Renditen durch den Verkauf von Mieterstrom und die Einspeisung von Überschüssen erzielen.

Photovoltaikprojekte erfordern fundierte Planung und spezialisierte Lösungen

Um das volle Potenzial von Photovoltaikprojekten auf Gewerbeimmobilien auszuschöpfen, sind spezialisierte Lösungen und eine fundierte Planung erforderlich. Bei Node Energy unterstützen wir Immobilienbetreiber dabei, diese neuen Potenziale nicht nur zu identifizieren, sondern auch individuell auf die Objekte zugeschnitten zu nutzen. Durch Onsite-PPAs wird eine direkte Stromversorgung vor Ort ermöglicht, die sowohl für Vermieter als auch für Mieter wirtschaftlich attraktiv ist. Das Modell ermöglicht es den Eigentümern zusätzliche Einnahmen durch Dachpachten und Mieterstrom zu erzielen. Zusätzlich bieten wir mit Offsite-PPAs eine zusätzliche Möglichkeit, um die nachhaltige Stromversorgung für Gewerbeimmobilien ab einem Jahresverbrauch von 2 Gigawattstunden sicherzustellen. Die Vorteile dieser Lösungen sind erheblich: Bis zu 20 Prozent Ersparnis gegenüber klassischer Energiebeschaffung sowie 100 Prozent nachhaltige Stromversorgung aus deutschen PV- und Windkraftanlagen.

Eine der zentralen Herausforderungen bei der Umsetzung solcher Projekte sind die teils komplexen rechtlichen und energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Node Energy bietet mit seiner digitalen Plattform Opti Node eine effiziente und transparente Lösung bei allen Projektphasen – von der Potenzialbewertung bis hin zur automatisierten Rechnungsstellung für Solarstromlieferungen. Dabei unter-stützen wir die Betreiber sowohl bei der Auswahl der richtigen Projektpartner als auch bei der Sicher-stellung der regulatorischen Compliance.

Fazit: Nachhaltige Investments und PV als Zukunft der Gewerbeimmobilien

Die Ergebnisse der Cushman & Wakefield-Studie machen deutlich: Wer heute nicht in nachhaltige Lösungen investiert, riskiert nicht nur Wertverluste, sondern auch den Anschluss an die Marktentwicklungen zu verlieren. Photovoltaikanlagen sind dabei eines von mehreren wirksamen Instrumenten zur Reduzierung von CO2-Emissionen und eine wirtschaftliche Chance für Immobilienbetreiber, das milliardenschwere Marktpotenzial zu nutzen. Und Node Energy bietet bereits heute Lösungen, die Immobilienbetreiber brauchen, um ihre Objekte zukunftssicher und rentabel zu gestalten und somit die Chancen der Energiewende optimal zu nutzen.

ANZEIGE

„Durch den gezielten Einsatz von PV-Anlagen auf Gewerbeimmobilien lassen sich nicht nur die ESG-Ziele der Mieter und Eigentümer erreichen, sondern auch attraktive Renditen durch den Verkauf von Mieterstrom und die Einspeisung von Überschüssen erzielen.“

ANZEIGEN

Lesen Sie auch

E-Commerce bleibt laut CBRE-Studie Nachfragetreiber

E-Commerce bleibt laut CBRE-Studie Nachfragetreiber

Der europäische E-Commerce-Markt hat sich nach den pandemiebedingten Schwankungen wieder stabilisiert. Die inflationsbereinigten Online-Ausgaben liegen nur noch rund 1 Prozent unter dem Höchststand aus dem Jahr 2021. Das ist das Ergebnis einer CBRE-Analyse.

Warum Logistikimmobilien jetzt Daten liefern müssen

Warum Logistikimmobilien jetzt Daten liefern müssen

Für Luxstream-Geschäftsführer Rolf Neubauer ist klar: Energieeffizienz wird zum festen Bestandteil der wirtschaftlichen Performance einer Immobilie. Warum Eigentümer bei neuen Projekten Effizienz und Digitalisierung zusammendenken sollten, erläutert er in einem exklusiven Gastbeitrag für Ramp One.

Light-Industrial-Markt gewinnt 2025 an Stabilität

Light-Industrial-Markt gewinnt 2025 an Stabilität

Der deutsche Markt für Light-Industrial-Immobilien hat sich 2025 insgesamt widerstandsfähiger gezeigt als im Vorjahr. Laut dem aktuellen Marktbericht der Initiative Light Industrial kletterte das Transaktionsvolumen um 35,4 Prozent auf rund 1,61 Milliarden Euro.

Warum Logistikimmobilien jetzt Daten liefern müssen

Warum Logistikimmobilien jetzt Daten liefern müssen

Für Luxstream-Geschäftsführer Rolf Neubauer ist klar: Energieeffizienz wird zum festen Bestandteil der wirtschaftlichen Performance einer Immobilie. Warum Eigentümer bei neuen Projekten Effizienz und Digitalisierung zusammendenken sollten, erläutert er in einem exklusiven Gastbeitrag für Ramp One.

Das neueste

Webtalk: On the Road to Expo Real

Webtalk: On the Road to Expo Real

Am 1. Oktober war Ramp One, das Medium für Logistikimmobilien-Entscheider, live auf Sendung. Fein portioniert diskutierten Branchenexperten im Vorfeld der Messe Expo Real Themen, die die Branche bewegen: das neue ESG-Label der Initiative Logistikimmobilien, die Logix-Studie zur kommunalen Wärmeplanung, den in diesem Jahr wieder ausgelobten Logix Award sowie das exklusive Interview mit Jan Dietrich Hempel im DVZ-Themenheft Logistikimmobilien.

WEITERLESEN

Beliebt bei unseren Lesern

WDP erwirbt Fiege-Logistikzentrum

WDP, belgischer Investor, Entwickler und Verwalter für Light Industrial- und Logistikimmobilien, erwirbt im Zuge einer Sale-and-Lease-Back-Transaktion ein Logistikzentrum in Nordrhein-Westfalen von der Fiege-Gruppe. Fiege mietet die Immobilie in Zülpich langfristig...

Geis Group setzt auf grüne Energie von Node Energy

Der Logistiksektor bietet ein immenses Potenzial für die Energiewende in Deutschland. Logistikimmobilien bieten als sogenannte Energy Hubs die Möglichkeit, erneuerbare Energiequellen effizient zu nutzen, die Abhängigkeit von nicht erneuerbaren Energieträgern zu...

Ramp One 2026

Deutschland und seine Logistikregionen

Newsletter abonnieren!

Der kostenlose Newsletter für erstklassige Informationen aus der Welt der Logistikimmobilien.

Aus unseren Rubriken

MLP Group erreicht 2025 Bestwert bei Vermietungen

Der Logistikpark MLP Pruszków II bei Warschau ist eines der Schlüsselprojekte im Portfolio des Entwicklers. Erst im Februar 2026 erweiterte der Elektronikanbieter Cordon Electronics die angemietete Fläche und verlängerte den bestehenden Mietvertrag.

Die MLP Group hat im Geschäftsjahr 2025 Mietverträge über insgesamt 370.941 Quadratmeter unterzeichnet und damit ein für das Unternehmen „historisches Vermietungsergebnis“ erreicht. Der Nettogewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozen

Aconlog erwirbt Brownfield in Krefeld-Linn

Das Gewerbegrundstück ist über die nahegelegenen Autobahnen 57 und 44 infrastrukturell angebunden, zudem liegt das Areal in der Nähe des trimodalen Rheinhafens Krefeld.

Aconlog hat ein Brownfield im Krefelder Stadtteil Linn erworben. Der Projektentwickler plant, das Gelände mit einem drittverwendungsfähigen Logistik-Neubau sowie einem Gewerbehof zu entwickeln. Der Rückbau der Bestandsimmobilie hat bereits begonnen.