Megafusion auf dem Logistikimmobilienmarkt: Der US-amerikanische Logistikimmobilienkonzern Prologis übernimmt den britischen Konkurrenten Segro. Nachdem das Führungsgremium von Segro zunächst mehrere Kaufangebote zurückgewiesen hatte, stimmte es dem jetzt schließlich zu Zusammenschluss zu. Der Preis ist allerdings hoch: Den Aktionären von Segro wird ein Gesamtbetrag von 18,8 Milliarden US-Dollar in Aussicht gestellt.

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von Tim-Oliver Frische
Sollte der Deal finalisiert werden, wäre die Transaktion der volumenstärkste M&A-Deal des laufenden Jahres weltweit – und würde den bislang größten Abschluss deutlich übertreffen: Die geplante Übernahme von Inpost durch ein Konsortium rund um Fedex hat einen Transaktionswert von 9,2 Milliarden US-Dollar.
Portfolio in Höhe des BIP Ungarns
Aus dem Zusammenschluss ginge ein Unternehmen von erheblichem Gewicht hervor. Segro gehört zu den fünf größten Logistikimmobilienkonzernen weltweit und nimmt in Europa die führende Position ein. Das kombinierte Portfolio hätte laut Prologis einen Wert von 269 Milliarden US-Dollar – ein Betrag, der in etwa dem Bruttoinlandsprodukt Ungarns entspricht. In Europa würde Prologis seine Flächenpräsenz um knapp 50 Prozent ausbauen. Zusammen verfügten beide Unternehmen über eine Logistik- und Industriefläche von rund 34 Millionen Quadratmetern.
Neben den schieren Dimensionen des Deals fällt ein weiterer Aspekt auf: Sowohl Prologis als auch Segro engagieren sich zunehmend im Segment der Rechenzentren – einem Geschäftsfeld, das auch für Logistikdienstleister an wirtschaftlicher Bedeutung gewinnt.
269 Mrd. US-Dollar
ist das kombinierte Portfolio von Prologis und Segro wert.

















