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von Tim-Oliver Frische
Die Vereinbarung umfasst zwei Bereiche: Neben dem Infrastrukturprojekt wollen Mecklenburg-Vorpommern und Schwarz Digits gemeinsam leistungsfähige Digitallösungen für eine sichere öffentliche Verwaltung des Landes entwickeln. Vorgesehen ist, das Rechenzentrum im regulären Betrieb ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energien zu versorgen. Zudem ist die Nutzung der entstehenden Abwärme für ein Fernwärmenetz geplant. Eine freie Kühlung über Umgebungsluft soll den Energiebedarf des Standorts reduzieren.
Rechenzentrum soll zunächst 240 Megawatt erreichen
Vorbehaltlich der erforderlichen Genehmigungen soll das Rechenzentrum bis 2033 eine Kapazität von 240 Megawatt erreichen. Die Unternehmen der Schwarz Gruppe wollen die Kapazitäten sowohl für ihr eigenes Ökosystem als auch für die Weiterentwicklung und Skalierung souveräner IT-Lösungen nutzen. Diese Aktivitäten sind bei Schwarz Digits gebündelt.
Bis 2045 könnte die Anschlussleistung auf 1 Gigawatt erweitert werden. Die technische Ausgestaltung des Projekts ist noch nicht abgeschlossen. Dazu zählen auch die Anforderungen an die Zusammensetzung der Cloud- und Microchips für Anwendungen der künstlichen Intelligenz.
Standort im Gewerbegebiet Dummerstorf vorgesehen
Das derzeit in Aussicht stehende Grundstück befindet sich im Gewerbegebiet der Gemeinde Dummerstorf südlich von Rostock. Für den Standort spricht unter anderem die Verfügbarkeit von Strom aus erneuerbaren Quellen in Norddeutschland. Dazu zählen Onshore- und Offshore-Windenergie. Außerdem ist ein Anschluss an das 380-Kilovolt-Höchstspannungsnetz möglich. Über Höchstspannungstrassen lassen sich große Strommengen effizient transportieren. Mit steigender Spannungsebene sinken zudem die Netzentgelte.
„Digitale Souveränität entsteht nicht durch Appelle oder Reden. Sie entsteht durch Handeln, durch verlässliche Infrastruktur und durch praxistaugliche Anwendungen.“
Gerd Chrzanowski
Komplementär der Schwarz Gruppe


















