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22.04.2026

Prologis baut Logistikanlage auf Brownfield im Ruhrgebiet

Prologis hat in Herne mit einer Grundsteinlegung den Baustart für eine neue Logistikanlage eingeläutet. Geplant sind zwei Gebäude mit zusammen rund 20.500 Quadratmeter Fläche. Das Projekt entsteht auf einer 36.400 Quadratmeter großen Industriebrache.
©: Prologis
Baustart für die Logistikanlage von Prologis in Herne (v.l.n.r.): Kathrin Grunert (Prologis), Philipp Feige (Prologis), Dominik Willgerod (Prologis), René Faber (Prologis), Narin Yalcinkaya (Goldbeck), Joachim Ritter (Goldbeck), Dr. Frank Dudda (Oberbürgermeister von Herne), Achim Schuster (Goldbeck), Dr. Dirk Drenk (Wirtschaftsförderung Herne)
Foto: Prologis

Prologis hat in Herne mit einer Grundsteinlegung den Baustart für eine neue Logistikanlage eingeläutet. Geplant sind zwei Gebäude mit zusammen rund 20.500 Quadratmeter Fläche, die sich in drei Einheiten aufteilen lassen sollen. Das Projekt entsteht auf einer 36.400 Quadratmeter großen Industriebrache, die seit 2020 ungenutzt ist. Die Fertigstellung ist für Ende 2026 vorgesehen. Der Standort liegt an der Autobahn A43 und ist direkt an die Autobahn A2 angebunden. Der Flughafen Dortmund ist rund 35 Kilometer entfernt.

Artikel

von Tim-Oliver Frische

Nach Unternehmensangaben strebt Prologis für die Logistikanlage eine DGNB-Platin-Zertifizierung an. Als Grundlage dafür sollen neben einem energieeffizienten Betrieb und Nutzung von Prinzipien der Kreislaufwirtschaft auch die Reduzierung des Embodied Carbon dienen. Dabei handelt es sich um die Treibhausgasemissionen, die mit der Herstellung, dem Transport, dem Bau, der Nutzung und der Entsorgung von Produkten, insbesondere Baumaterialien, verbunden sind.

So sind unter anderem Stahl mit reduziertem CO₂-Fußabdruck für die Dachkonstruktion und CO₂-reduzierter Beton für die Bodenplatte vorgesehen. Damit sollen materialbedingte Emissionen während der Bauphase sinken und eine spätere Wiederverwendung von Ressourcen erleichtert werden. Zum Energiekonzept gehören ein Gründach und eine Photovoltaikanlage mit einem Megawatt Leistung. Zudem will Prologis die Infrastruktur für Ladestationen für E-Pkw sowie für Lieferfahrzeuge und Lastkraftwagen schaffen.

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„In gut angebundenen Lagen des Ruhrgebiets sind verfügbare Flächen knapp. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach modernen Logistikflächen hoch – insbesondere dort, wo Unternehmen nah an Kunden, Arbeitskräften und Verkehrsachsen sein müssen.“

René Faber

Director Capital Deployment bei Prologis

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