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von Tim-Oliver Frische
Durch das Programm der Jahreshauptversammlung führten Rick Mädel, erster Vorstandsvorsitzender, sowie Raphael Thießen, Geschäftsführer des Deutschen Brownfield Verbands. Beide verwiesen auf die Bedeutung professioneller Brachflächenentwicklung für Flächeneffizienz, Ressourcenschonung und wirtschaftliche Stabilität. Für das Jahr 2026 setzt der Verband auf mehrere Bausteine:
- Brownfield-Zertifikat – Qualität sichtbar machen
- Brownfield-Kataster – Potenziale systematisch erfassen
- Brownfield-Award – Leuchtturmprojekte würdigen
- Präsenz auf der Expo Real – Austausch auf höchstem Branchenniveau
- Facharbeitsgruppen zu aktuellen Herausforderungen rund um Altlasten, Finanzierung, Genehmigung und nachhaltige Projektentwicklung
„Power-Hour“ mit Impulsen aus der Praxis
Einen Schwerpunkt der Veranstaltung setzte eine „Power-Hour“ mit fünf Kurzvorträgen entlang der Wertschöpfungskette. Die Bandbreite reichte dabei von politisch-strategischen Fragestellungen bis hin zu konkreten Zahlen, digitalen Innovationen und industriellen Sanierungslösungen. Die Vorträge zeigten, wie wichtig es ist, Politik, Kreislaufwirtschaft und Brownfields zusammenzubringen, um einen funktionierenden Markt zu schaffen.
Brownfield-Entwicklung als Teil der Flächenstrategie
Der Verband zog am Ende der Veranstaltung das Fazit, dass die Entwicklung von Brownfields als langfristige Aufgabe zu sehen sei. Wörtlich heißt es: „Die sechste Jahreshauptversammlung hat eines deutlich gemacht: Brownfield-Entwicklung ist kein Trend, sondern solide Zukunftsarbeit. Wer vorhandene Flächen intelligent nutzt, handelt wirtschaftlich, verantwortungsvoll und nachhaltig zugleich.“















