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White Paper: Defence Properties etablieren sich als eigenständiges Marktsegment

Die Investmentmanager von Periskop Logistics haben zusammen mit Prof. Thomas Beyerle von der Hochschule Biberach die Entwicklungspotenziale von Defence Properties untersucht. Demnach entsteht derzeit eine ganz neue, strategisch relevante Immobilienkategorie.
©: Periskop Logistics
Mit dem neuen White Paper „Defence Properties – ein neuer Sektor im Logistikimmobilienmarkt?“ analysieren Dr. Kilian Mahler, Managing Partner bei Periskop Logistics, und Professor Dr. Thomas Beyerle, Hochschule Biberach, die Entstehung einer bislang weniger beachteten, nun aber in den Fokus rückenden Immobiliennische an der Schnittstelle von Sicherheit, Infrastruktur und Investitionsstrategie.
Foto: Periskop Logistics
Die Investmentmanager von Periskop Logistics haben zusammen mit Prof. Thomas Beyerle von der Hochschule Biberach die Entwicklungspotenziale von Defence Properties – also Immobilien mit sicherheits-, verteidigungs- oder technologierelevantem Nutzungszweck – untersucht. Mit der Erhebung soll laut den Autoren die Entstehung einer bislang weniger beachteten, nun aber in den Fokus rückenden Immobiliennische an der Schnittstelle von Sicherheit, Infrastruktur und Investitionsstrategie analysiert werden. Neben Prof. Beyerle war Dr. Kilian Mahler, Managing Partner bei Periskop Logistics, federführend an der Untersuchung beteiligt. Die Ergebnisse wurden jetzt in dem neuen White Paper ‚Defence Properties – ein neuer Sektor im Logistikimmobilienmarkt?‘ veröffentlicht.

Artikel

von Tim-Oliver Frische

Grundsätzlich stellen die Studienautoren fest, dass sich Defence Properties vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen, steigender Verteidigungsetats und des Aufbaus industrieller Kapazitäten zu einem eigenständigen, zunehmend institutionell investierbaren Marktsegment entwickeln. Für Entwickler, Asset Manager und Investoren eröffnet sich bis 2030 ein Zeitfenster, um an der europäischen Verteidigungswende mitzuwirken. Der Hintergrund: Bis dahin sollen zentrale Voraussetzungen für die europäische Verteidigungsfähigkeit geschaffen werden.

Antizyklischen Eigenschaften

Aus Investorensicht gelten laut der Studie vor allem die antizyklischen Eigenschaften als relevant. Hinzu kommen die staatliche Bonität vieler Nutzer sowie lange Mietvertragslaufzeiten. Die Nachfrage bewegt sich dabei weitgehend unabhängig von Büro-, Wohn- und klassischen Logistikmärkten und zeigt nur geringe Abhängigkeiten von konjunkturellen Schwankungen.

In ihrer Struktur weisen Defence Properties zudem Parallelen zu Infrastrukturinvestments auf, verfügen aber gleichzeitig über eine höhere Drittverwendungsfähigkeit und häufig attraktivere Risiko- und Rendite-Profile. Eigentümer und Entwickler können darüber hinaus von Wertsteigerungspotenzialen profitieren, etwa durch technische Modernisierung, Standorterweiterungen und die Reaktivierung brachliegender Flächen.

Mit dem wachsenden Interesse steigen jedoch auch die Anforderungen an Origination, Risikoanalyse und Management. Sicherheitsauflagen, ESG-Kriterien und komplexe Genehmigungsverfahren machen spezialisiertes Know-how erforderlich. Genannt werden außerdem diszipliniertes Underwriting sowie belastbare Governance- und Compliance-Strukturen.

Das vollständige White Paper „Defence Properties – ein neuer Sektor im Logistikimmobilienmarkt?“ kann hier als PDF heruntergeladen werden.

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„Defence-Immobilien werden sich zu einer eigenständigen, stabilen Anlageklasse entwickeln: Getrieben von steigenden Sicherheitsausgaben, staatlicher Mietersolidität und geringer Konjunkturabhängigkeit bieten sie langfristig planbare Cashflows – und das in einem stark regulierten und spezialisierten Marktumfeld.“

Prof. Dr. Thomas Beyerle

Hochschule Biberach

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