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29.05.2026

GSE Deutschland errichtet Rüstungsstandort in Flensburg

Die Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft erweitert ihren Produktionsstandort in Flensburg. Mit dem Bau des neuen Werks 3 hat der Rüstungsbetrieb die Goldbeck-Tochter GSE Deutschland beauftragt. Ab der ersten Jahreshälfte 2027 sollen dort Militärfahrzeuge gefertigt werden.
©: FFG
Das Projekt umfasst zwei Produktionshallen, ein automatisiertes Hochregallager sowie ein fünfgeschossiges Verwaltungsgebäude
Foto: FFG

Die Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft (FFG) erweitert ihren Produktionsstandort in Flensburg-Handewitt. Mit dem Bau des neuen Werks 3 hat der Rüstungsbetrieb die Goldbeck-Tochter GSE Deutschland beauftragt. Ab der ersten Jahreshälfte 2027 sollen dort Panzer und Militärfahrzeuge gefertigt werden. Mit dem Vorhaben verdoppelt FFG seine bisherigen Produktionskapazitäten.

Das Projekt umfasst zwei Produktionshallen mit einer Gesamtfläche von rund 50.000 Quadratmetern, ein automatisiertes Hochregallager, das von Jungheinrich errichtet wird, sowie ein fünfgeschossiges Verwaltungsgebäude mit einer Fläche von rund 10.000 Quadratmetern. Während GSE Deutschland die Industrie- und Logistikimmobilien konzipiert und errichtet, übernimmt Goldbeck den Bau des Verwaltungsgebäudes. Der Spatenstich für das Werk erfolgte bereits im Februar 2026.

Artikel

von Tim-Oliver Frische

An der Konzeptentwicklung im Rahmen der FFG-Ausschreibung waren die Planer und Projektentwickler Unity AG aus Büren sowie Sander Projekt aus Detmold beteiligt. Marian Kühl, Vorstand der Unity AG, betont die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Kurze Wege, schnelle Entscheidungen und ein Dialog auf Augenhöhe seien für den Erfolg in der Planungs- und Genehmigungsphase entscheidend gewesen.“

„Um das Projekt in Rekordtempo umsetzen zu können, haben wir die Expertise von Spezialisten im Defence- und Industriesektor zusammengeführt“, sagt Dany Brodhag, Geschäftsführer von GSE Deutschland. Das Unternehmen gehört seit 2019 zu Goldbeck und entwickelt Industrie- und Logistikimmobilien, die auf branchenspezifische Nutzeranforderungen ausgerichtet sind.

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„Die geopolitischen Verschiebungen verlangen eine neue Qualität an industrieller Infrastruktur.“

Mario Kling
Geschäftsführer von Goldbeck Nord

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