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17.03.2026

Aconlog begeht Richtfest für Logistikneubau in Viersen

Aconlog hat das Richtfest für einen Logistikneubau im Viersener Ortsteil Mackenstein gefeiert. Das Vorhaben entsteht auf einem etwa 30.600 Quadratmeter großen Brownfield-Gelände. Die Investitionskosten belaufen sich auf mehr als 20 Millionen Euro.
©: Aconlog / Fotograf Krischer
Begingen gemeinsam das symbolische Richtfest (v.l.n.r.): Stephan Korte (Richtspruchmeister, Stephan Korte Holzbaumontagen), Oliver Blüher (Aconlog), Bernd Rathenow (BGAR-Vermögensverwaltung), Stefan Langer (LIST Bau), Christoph Hopp (Bürgermeister der Stadt Viersen) und André Büth-Stracke (Aconlog).
Foto: Aconlog / Fotograf Krischer
Rund fünf Monate nach dem Spatenstich hat der Kölner Projektentwickler Aconlog das Richtfest für einen Logistikneubau im Viersener Ortsteil Mackenstein gefeiert. Das Vorhaben entsteht auf einem etwa 30.600 Quadratmeter großen Brownfield-Gelände. Die Investitionskosten für das Gesamtprojekt in Viersen belaufen sich laut Aconlog auf mehr als 20 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2026 vorgesehen. Rund 20 Fachfirmen sind an der Umsetzung beteiligt. Die Immobilie soll nach Abschluss aller Arbeiten über rund 16.500 Quadratmeter Hallenfläche verfügen. Vorgesehen sind zwei Hallenschiffe mit 7.100 und 9.400 Quadratmetern sowie zusätzlich rund 820 Quadratmeter Mezzanine. Im Erdgeschoss entstehen etwa 500 Quadratmeter Büro- und Sozialflächen, ergänzt um 440 Quadratmeter auf der Zwischenebene.

Artikel

von Tim-Oliver Frische

Die lichte Höhe beträgt 12,2 Meter. Die abgesenkte Bodenplatte ist für eine Traglast von 7,5 Tonnen pro Quadratmeter ausgelegt. Geplant sind zudem 60 Pkw-Stellplätze. Für Elektrofahrzeuge sollen Ladestationen installiert werden.

Energiekonzept, Photovoltaik und Zertifizierung

Das Energiekonzept setzt nach Angaben des Bauherrn auf nachhaltige Technologien. Beheizt werden soll die Immobilie künftig ohne fossile Energieträger, vorgesehen sind Luft/Luft-Wärmepumpen. Auf der Dachfläche mit 16.500 Quadratmetern ist eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von knapp 1.700 Kilowatt Peak geplant. Sie soll künftig jährlich circa 1,5 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen und nach Fertigstellung direkt ans Netz gehen. Aconlog strebt für das Projekt eine DGNB-Gold-Zertifizierung an.

Für den Neubau wurden in mehr als 220 Touren knapp 400 Betonfertigteile mit einem Gewicht von circa 3.850 Tonnen mittels Spezialfahrzeugen nach Viersen transportiert. Beim Dach- und Fassadenbau kamen demnach knapp 600 Holzbauteile mit über 20.000 Schrauben und Verbindungsmitteln zum Einsatz. Außerdem wurden über 630 Fassadenelemente montiert. Für den Innenausbau wurden über 2.000 Quadratmeter Trockenbauplatten verbaut und circa 8 Kilometer Elektrokabel verlegt.

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Schrauben und Verbindungsmittel halten rund 600 Holzbauteile zusammen, die beim Dach- und Fassadenbau eingesetzt wurden

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