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17.06.2026

Aconlog erwirbt Brownfield in Krefeld-Linn

Aconlog hat ein Brownfield im Krefelder Stadtteil Linn erworben. Der Projektentwickler plant, das Gelände mit einem drittverwendungsfähigen Logistik-Neubau sowie einem Gewerbehof zu entwickeln. Der Rückbau der Bestandsimmobilie hat bereits begonnen.
©: Aconlog/Köster
Das Gewerbegrundstück ist über die nahegelegenen Autobahnen 57 und 44 infrastrukturell angebunden, zudem liegt das Areal in der Nähe des trimodalen Rheinhafens Krefeld.
Foto: Aconlog/Köster

Aconlog hat in Krefeld-Linn ein 46.630 Quadratmeter großes Brownfield erworben. Der Kölner Projektentwickler plant, das Gelände mit einem drittverwendungsfähigen Logistik-Neubau im DGNB-Gold-Standard sowie einem Gewerbehof zu entwickeln. Die Transaktion wurde laut Aconlog off market und ohne Makler abgeschlossen. Verkäufer ist International Chemical Investors RE VII, eine Tochtergesellschaft der Luxemburger International Chemical Investors Group, die auf den Kauf und die Entwicklung von mittelgroßen Chemie- und Pharmaunternehmen spezialisiert ist.

Das Gewerbegrundstück ist über die nahegelegenen Autobahnen 57 und 44 infrastrukturell angebunden, zudem liegt das Areal in der Nähe des trimodalen Rheinhafens Krefeld. Bauherr ist Aconlog Projekt Acht, ein Joint Venture, an dem Aconlog Invest und die BGAR Vermögensverwaltung gleich viele Anteile halten. Das Investitionsvolumen liege im mittleren zweistelligen Millionenbereich, so die Partner. Juristisch beriet die Wirtschaftskanzlei GvW Graf von Westphalen, steuerlich die Wirtschaftsberater- und Steuerkanzlei KSP Stübben & Partner mbB.

Artikel

von Tim-Oliver Frische

Ab dem zweiten Quartal 2027 sollen zwei flexibel nutzbare Einheiten mit insgesamt 20.000 Quadratmeter WGK-III-fähiger Hallenfläche mit 12,20 Meter UKB zur Verfügung stehen. Hinzu kommen mindestens 900 Quadratmeter Bürofläche sowie rund 900 Quadratmeter Lagerfläche auf der Mezzanine. Auf Wunsch der Mieter können weitere Büro- oder Sozialflächen ausgebaut werden.

Verzicht auf fossile Energieträger

Bei der Beheizung will Aconlog über Luft/Luft-Wärmepumpen beziehungsweise VRF auf fossile Energieträger verzichten. Zusätzlich ist eine Photovoltaikanlage vorgesehen, deren erzeugte Energie den Nutzern künftig im Rahmen eines Mieterstrommodells zur Verfügung stehen soll.
Das Objekt wird über zwei mögliche Mieteinheiten mit jeweils eigener Andienung verfügen. Vorgesehen sind 20 Rampentore mit Überladebrücken und ein ebenerdiges Tor. Für Mitarbeiter und Gäste entstehen 60 Pkw-Stellplätze, die teilweise mit E-Ladestationen ausgestattet werden.

Mit dem Rückbau der Bestandsimmobilie hat Aconlog die Firma Heermann Abbruch beauftragt, die bereits im Mai 2026 mit den Arbeiten begonnen hat. Der Bauantrag für den Hochbau wurde Ende März 2026 eingereicht, der Baubeginn ist für August 2026 geplant.

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„Wir haben großes Vertrauen in den Logistikstandort Niederrhein, dort insbesondere in Krefeld, wo wir mittlerweile unser drittes Projekt starten.“

Oliver Blüher

Geschäftsführer bei Aconlog Projektentwicklung

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