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10.04.2025

Aconlog und WM Group feiern symbolisches Richtfest

Aconlog und die WM Group haben Richtfest für einen Logistikneubau in Bocholt gefeiert. Im Zuge der Brownfield-Entwicklung wurden mehr als 1.237 Tonnen Stahl und Eisen recycelt. Damit hat Aconlog EU-Taxonomie-konform eine Recycling-Quote von 98 Prozent erzielt.
©: Krischer/Aconlog
Freuen sich über die Baufortschritte (v.l.n.r.): Ulrich Wippermann (Geschäftsführer Köster GmbH), Oliver Blüher (Geschäftsführer Aconlog Projektentwicklung), Ann-Kathrin Löhr (Geschäftsführende Gesellschafterin LB GmbH), Gudrun Koppers (stellv. Bürgermeisterin Stadt Bocholt), Bernd Rathenow (Geschäftsführer von BGAR) und Christoph Tischler (Projektmanager Aconlog Projektentwicklung).
Foto: Krischer/Aconlog

Aconlog und der Bocholter Logistikdienstleister WM Group haben Richtfest für den Logistikneubau in Bocholt gefeiert. Ab dem dritten Quartal 2025 werde die WM Group das Solitärgebäude als Standort für Dienstleistungen in den Bereichen Kontrakt- und Distributionslogistik sowie Verpackungsdienstleistungen nutzen, teilen die Unternehmen mit.

Das Gebäude umfasst circa 23.000 Quadratmeter Hallen-, rund 850 Quadratmeter Büro- und Sozial- sowie eine mehr als 2.600 Quadratmeter große Mezzaninfläche. Die Architektur kombiniert eine maßgeschneiderte „Build- to-Suit“-Lösung für die WM Group mit einer hohen Drittverwendbarkeit. So könne laut Aconlog die im DGNB-Gold-Standard entwickelte Immobilie langfristig flexibel an verschiedene Nutzeranforderungen angepasst werden.

Artikel

von Tim-Oliver Frische

Nachhaltige Brownfield-Entwicklung

Im Zuge der Brownfield-Entwicklung wurden 24.000 Tonnen Recycling-Material durch den Rückbau des ehemaligen Bestandsgebäudes gewonnen und wiederverwendet. Zudem wurden mehr als 2.1.237 Tonnen Stahl und Eisen recycelt. Damit hat Aconlog EU-Taxonomie-konform eine Recycling-Quote von 98 Prozent erzielt, wodurch der CO2-Ausstoß des Neubaus signifikant reduziert wurde.

„Eine besondere Herausforderung des Brownfields stellte eine quer über das Grundstück laufende Gashochdruckleitung dar“, ergänzt Christoph Tischler. „Eine Überbauung war ausgeschlossen. Um eine optimale Nutzung des Grundstücks zu ermöglichen haben wir gemeinsam mit dem Betreiber eine Lösung erarbeiten. Die Leitung wurde auf rund 350 Metern verlegt – und das, ohne die Gasversorgung weniger als ein paar Stunden zu unterbrechen.“

Energiekonzept reduziert CO2-Verbrauch

Das Energiekonzept basiert auf Technologien zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes: Luft-Luft-Wärmepumpen sorgen für eine effiziente Beheizung und Kühlung ohne fossile Brennstoffe. Zudem deckt die geplante Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 2 Megawatt Peak einen wesentlichen Teil des Strombedarfs. Die Immobilie ist auf effiziente Logistikprozesse ausgelegt: 26 Rampentore, zwei ebenerdige Tore und drei Jumbo-Tore ermöglichen eine flexible Nutzung für verschiedenste Warenströme. 54 PKW- Stellplätze und 5 LKW-Stellplätze sorgen für ausreichend Parkraum.

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24.000 t

Recycling-Material wurden durch den Rückbau des ehemaligen Bestandsgebäudes gewonnen und wiederverwendet

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