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CTP gewinnt Brownfield24 Award

CTP hat mit seinem ersten deutschen Neubauprojekt den diesjährigen Brownfield24 Award in der Kategorie „Bestes Brownfield Projekt: Logistik“ gewonnen. Das mit dem Preis ausgezeichnete Objekt liegt auf dem Areal einer ehemaligen städtischen Mülldeponie am Stadtrand von Bremen.
©: CTP Deutschland
Der CTPark Bremen, das erste Neubauprojekt von CTP Deutschland, gewinnt den diesjährigen Brownfield24 Award in der Kategorie Bestes Brownfield Projekt: Logistik.
Foto: CTP Deutschland

CTP hat mit seinem ersten deutschen Neubauprojekt den diesjährigen Brownfield24 Award in der Kategorie „Bestes Brownfield Projekt: Logistik“ gewonnen. Das mit dem Preis ausgezeichnete Objekt, der CTPark Bremen-Hemelingen, liegt auf dem Areal einer ehemaligen städtischen Mülldeponie am Stadtrand von Bremen. Nach intensiven Abbruch- und Aufbereitungsarbeiten durch CTP Deutschland soll dort bis zum 1. Juni 2024 ein moderner Business- und Logistikpark mit rund 28.700 Quadratmetern Neubau-Logistikfläche entstehen.

Das Projekt stand im Zeichen besonderer Herausforderungen mit schadstoffbelasteten Auffüllungsmaterialien und dem Bodenschutz. Bereits zu Beginn der Erdbauarbeiten wurde deutlich, dass das anfallende Material durch ein Hausmüll-Mineralgemisch kontaminiert war (mehr als 20 Prozent der Gesamtmasse) und daher nur mit hohen Kosten hätte entsorgt werden können. So musste das Ziel des Bodenmanagementkonzeptes sein, so wenig Deponiematerial wie möglich vom Gelände abzutransportieren und zu entsorgen. Eigens dafür wurde ein lösungsorientiertes und kreatives geotechnisches Konzept aus Bodenmanagement und Sondergründung entwickelt.

Artikel

von Tim-Oliver Frische

Das abgetragene Material wurde nach einer Separierung und Abtrennung nicht verwertbarer Inhaltsstoffe (Hausmüllbestandteile wie Plastik, Folien, Metallteile, Stoffreste etc.) an den aufzufüllenden Geländebereichen aufgetragen. Die Einebnung der Gründungsebene wurde im Wesentlichen durch die Umlagerung von Materialien des Deponiekörpers (cut & fill) erreicht. Der notwendige Abtrag betrug rund 16.200 Kubikmeter bei einem Auftragsvolumen von rund 19.800 Kubikmetern. Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass kein Aushubmaterial und somit keine Entsorgungskosten anfallen. Das ist ressourcenschonend und optimal geeignet bei den im Baufeld auftretenden kontaminierten Böden. Durch das Vollverdrängungsverfahren werden zudem bei der Herstellung der Säulen keine Wegsamkeiten in wasserundurchlässigen Schichten (Grundwasserdeckschichten) geschaffen, sodass auch der Schutz des Grundwassers gewährleistet ist. Eine passive Gasdrainage und eine Gasabdichtung des Hallenbodens verhindern zudem das Eintreten von Deponiegas.

Umfassende Erneuerung der städtischen Infrastruktur in Bremen

Als Preisträger des Brownfield24 Award als Bestes Brownfield Projekt (Logistik) zählt das Areal laut Jury zu den aktuellen Paradebeispielen für die gelungene Revitalisierung von Brachflächen, wobei anstelle der Nutzung von Greenfields auf die Revitalisierung von Brownfields gesetzt wird, was zur Vermeidung weiterer Flächenversiegelung (Greenfields) im Sinne des Bodenschutzes beiträgt. Aber auch die Wiederverwendung vorhandener Ressourcen und Implementierung zeitgemäßer Umwelttechnologien tragen dazu bei, wertvolle natürliche Ressourcen zu schützen, die Umweltbelastung zu reduzieren und nachhaltige Entwicklungsmöglichkeiten zu fördern. So erfüllt die Immobilie die Kriterien für ein Gold-Zertifikat der DGNB und verfügt über eine Photovoltaikanlage sowie Luftwärmepumpen.

Als lohnend erweist sich die aufwändige Flächenaufbereitung auch angesichts der hochwertigen Lage am GVZ Bremen, Europas größtes Güterverkehrszentrum und viertgrößtes Container-Hub in Nordeuropa. In einem speziell ausgewiesenen Industriegebiet gelegen ist der Park rund um die Uhr zugänglich und mit öffentlichen Verkehrsmitteln in der Universitätsstadt mit fast 600.000 Einwohnern gut zu erreichen. Das Objekt befindet sich direkt am Autobahnkreuz A27/A1 und bietet attraktive Verkehrsanbindungen in die Bremer Innenstadt, in den Nordosten und in den Westen Deutschlands. Durch die Lage ist der Park zudem einzigartig mit der (Wind-)Energiebranche vernetzt. Nahezu die gesamte Wertschöpfungskette wird mit Forschung, Entwicklung, Service und Wartung in Bremen und Bremerhaven abgedeckt.

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„Wir glauben daran, dass die Erneuerung von Brownfields für viele Regionen in Deutschland die beste Lösung für die Flächenthematik ist. Das gilt insbesondere für hochwertige Lagen und auch dann, wenn sich die Aufbereitung anspruchsvoll gestaltet. Dies war beim CTPark Bremen der Fall und wir freuen uns daher besonders über diese Auszeichnung.“

Alexander Hund

Managing Director von CTP Deutschland

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