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Spies
Das Medium für Logistikimmobilien-Entscheider
12.05.2021

It’s time to start up – Teil 3

Im abschließenden Teil 3 unserer Start-up-Reihe stellen wir SpaceFill vor. Das Unternehmen verspricht: „Wenn es darauf ankommt, schnell und bedarfsgerecht externe Lagerfläche zu beschaffen, ist SpaceFill der Partner Ihres Vertrauens.“
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Das Geschäftsmodell von SpaceFill ermöglicht es Industrieunternehmen, bedarfsgerecht und ohne hohe Fixkosten auf externe und zugleich IT-integrierte Lagerflächen zuzugreifen.
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Im Jahr 2018 gründeten Quentin Drillon, Gustave Roche und Maxime Huzar das Unternehmen SpaceFill in Paris. Der deutsche Ableger der Unternehmung hat sich im Science Park II an der Lise-Meitner-Straße 9 in Ulm eingemietet – praktisch Tür an Tür mit dem in Teil 2 vorgestellten Start-up Expozed1.

Getreu dem Motto „einfach.extern.lagern“ bietet SpaceFill eigenen Angaben zufolge bereits heute das größte Netzwerk betriebener Lagerflächen in Europa an. Für die 2020 gestartete europaweite Expansion hat sich das Unternehmen Marcel Wolrab als Geschäftsführer ins Boot geholt, der über mehr als 13 Jahre branchenrelevante Berufserfahrung verfügt. Ebenfalls unterstützen die Transporeon-Gründer Marc-Oliver Simon und Peter Förster SpaceFill bei der Markteinführung in Deutschland und der Expansion in Europa als Business Angels.

Artikel

von Tim-Oliver Frische

Einfach.Extern.Lagern

Wer seine Waren extern einlagern möchte, kennt die damit verbundenen Herausforderungen: Externe Lagerung kann hohe Fixkosten und geringe Flexibilität bedeuten. SpaceFill will damit aufräumen und mit seiner Online-Plattform die dafür passende Lösung bieten. Das Geschäftsmodell ermöglicht es Industrieunternehmen, bedarfsgerecht und ohne hohe Fixkosten auf externe und zugleich IT-integrierte Lagerflächen zuzugreifen. Gleichzeitig hilft es Lagerbetreibern, leere Flächen zu vermeiden und ihre Lagerstellplätze wirtschaftlicher zu nutzen. „Damit ermöglicht SpaceFill den Unternehmen eine Arbeit ohne teure Kompromisse“, sagt Marcel Wolrab.

Wie das funktioniert? „Über die Online-Plattform von SpaceFill können Verlader betriebene Lagerflächen mieten. Dabei fungieren wir sowohl für Industriekunden als auch für Lagerbetreiber als einziger Vertragspartner und ermöglichen eine Zentralisierung und Vereinfachung der Lagerprozesse sowie der Bezahlung“, beschreibt Wolrab. Die beiden größten Vorteile für Verlader bestehen für ihn in der Reduzierung von Fixkosten und hoher Flexibilität. Durch das europaweite Netzwerk an betriebenen Lagerflächen könne SpaceFill seinen Kunden schnell die passenden Stellplätze vermitteln. „Von kurzfristigen Zwischenlösungen bis zu langfristigen Einlagerungen kann so jeder Bedarf zeitnah und unkompliziert gedeckt werden“, meint der Jungunternehmer.

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SpaceFill

Gründungsjahr: 2018
Mitarbeiter: 40
Geschäftsführung: Maxime Huzar, Quentin Drillon, Gustave Rocher, Marcel Wolrab
Kapital: ID Invest, La Familia und weitere VC (Mehrheits-Anteilseigner: Unternehmensgründer)
Sitz der Unternehmung: FR-Paris, DE-Ulm

Wie das funktioniert? „Über die Online-Plattform von SpaceFill können Verlader betriebene Lagerflächen mieten. Dabei fungieren wir sowohl für Industriekunden als auch für Lagerbetreiber als einziger Vertragspartner und ermöglichen eine Zentralisierung und Vereinfachung der Lagerprozesse sowie der Bezahlung“, beschreibt Wolrab. Die beiden größten Vorteile für Verlader bestehen für ihn in der Reduzierung von Fixkosten und hoher Flexibilität. Durch das europaweite Netzwerk an betriebenen Lagerflächen könne SpaceFill seinen Kunden schnell die passenden Stellplätze vermitteln. „Von kurzfristigen Zwischenlösungen bis zu langfristigen Einlagerungen kann so jeder Bedarf zeitnah und unkompliziert gedeckt werden“, meint der Jungunternehmer.

„SpaceFill ermöglicht Unternehmen eine Arbeit ohne teure Kompromisse.“

Marcel Wolrab
Geschäftsführer der SpaceFill GmbH

Zudem falle als einziger Vertragspartner des Verladers die aufwendige Abstimmung mit einer Vielzahl von verschiedenen Lagerbetreibern weg, und die Lagerprozesse können zentralisiert und damit vereinfacht werden. „Das heißt, es muss nicht für jeden Auftrag ein neuer Vertrag geprüft werden, und das Rechnungswesen wird einfacher. Am Monatsende erhält der Verlader nur noch eine Rechnung von uns, egal wie viele Lagerdienstleister involviert waren. Die Lagerprozesse werden komplett über unsere Online-Plattform gesteuert“, erläutert Wolrab weiter.

Und so bekommt der Ausdruck „One Face to the Customer“, der noch aus der analogen Welt der Logistik stammt, im Hier und Jetzt eine ganz neue virtuelle Bedeutung. Keine Frage, die Corona-Krise hat wie ein Ideen- und Umsetzungsbooster auf Start-ups gewirkt. Brownfield24 hatte 2020 sein bisher erfolgreichstes Jahr.

Pascal Pohl

ist Diskussionsteilnehmer bei der Digitalen Konferenz für Logistikimmobilienentscheider on Ramp One am 19. Mai.

Teil 1: Brownfield24 – Deutschlands erste Plattform für Brownfields vernetzt bundesweit Experten, die sich auf problembehaftete Grundstücke spezialisiert haben.

Teil 2: expozed1.de Wie die B2B-Plattform Lagerhallen Airbnb-tauglich macht.

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