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20.06.2024

Erstmals Grünstromqualität aus PV-Mieterstromprojekten nachweisbar

Node Energy hat seine softwarebasierte „Opti-Node-Plattform“ mit einer Funktion ausgestattet, mit der auch zertifizierte Herkunftsnachweise (HKNs) für Mieterstrom- und Onsite-PPA-Lieferungen an Verbraucher umgesetzt beziehungsweise bereitgestellt werden können.
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Verbraucher verlangen zunehmend explizite Nachweise über die Herkunft ihres eingekauften Grünstroms. Mit dem neuen Feature von Opti-Node kümmert sich Node Energy um die vollständige Beschaffung dieser Nachweise für die Anlagenbetreiber.
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Node Energy, Spezialist für digitale Behördenmeldungen im Bereich der erneuerbaren Energien, hat seine softwarebasierte „Opti-Node-Plattform“ mit einer Funktion ausgestattet, mit der neben automatisierten Abrechnungen auch zertifizierte Herkunftsnachweise (HKNs) für Mieterstrom- und Onsite-PPA-Lieferungen an Verbraucher umgesetzt beziehungsweise bereitgestellt werden können. PPA steht für “Power Purchase Agreement”. Dabei handelt es sich um einen Stromliefervertrag, der zwischen einem Stromabnehmer und einem Stromerzeuger abgeschlossen wird.

Diese Innovation schließe eine wichtige Lücke und ermögliche es Betreibern, ihren Verbrauchern transparente Nachweise über die Herkunft des gelieferten Grünstroms zur Verfügung zu stellen, teilt Node Energy mit. Zur Nutzung der neuen Mieterstromfunktion müssen Basislizenznutzer das entsprechende Add-on bei Node Energy beauftragen. Für Inhaber einer Premiumlizenz ist diese Leistung bereits enthalten.

Artikel

von Tim-Oliver Frische

Verbraucher verlangen zunehmend explizite Nachweise über die Herkunft ihres eingekauften Grünstroms. Mit dem neuesten Feature von Opti-Node kümmert sich Node Energy um die vollständige Beschaffung dieser Herkunftsnachweise für die Anlagenbetreiber. „Bislang konnten Betreiber von Mieterstromprojekten die Grünstromqualität Ihrer Stromlieferung nicht nachweisen – für gewerbliche Mieter mit steigenden ESG-Anforderungen war das ein gewaltiges Problem und dazu noch vollkommen unverständlich, da der Strom ja aus einer PV-Anlage vom Dach kommt“, erläutert Matthias Karger, Node Energy-Gründer und Geschäftsführer. „Wir haben diesem Unsinn nun ein Ende bereitet und ermöglichen nun erstmals, dass Mieterstrom auch offiziell als Grünstrom ausgewiesen werden kann.“

Der Prozess umfasst die Registrierung der PV-Anlage im Herkunftsnachweisregister (HKNR), die Meldung der berechtigten Strommengen an das HKNR, die Ausstellung der HKN im Namen des Anlagenbetreibers sowie die Entwertung und Bereitstellung der Entwertungsnachweise oder Bereitstellung der HKNs für jeden belieferten Stromabnehmer. Ab einer Leistung von 250 Kilowatt Peak erfolgt zusätzlich die Einbindung eines Umweltgutachters zur Anlagenregistrierung und zur regelmäßigen Bestätigung der gemeldeten Strommengen.

Energiewirtschaftliche Unterstützung

Kunden, die die Premiumlizenz von Node Energy nutzen, profitieren von einem Leistungsportfolio, das die Analyse von Betreibermodellen, Wirtschaftlichkeit und Identifizierung optimaler Lieferpreise sowie die energiewirtschaftliche Projektbegleitung und Koordination der Realisierungspartner bis zur Inbetriebnahme beinhaltet. Darüber hinaus erstellt Node Energy Messkonzepte und unterstützt bei der Kommunikation mit Netzbetreibern. Ein persönlicher Energieexperte steht als Ansprechpartner und Koordinator des Projekts zur Verfügung.

Die Vorteile der neuen Funktion

Die automatisierte Erstellung von Herkunftsnachweisen in der Opti-Node-Plattform ermögliche es Betreibern, die Transparenz und Effizienz ihrer grünen Geschäftsmodelle zu steigern, so Node Energy. Die nachvollziehbaren Nachweise über die Herkunft des gelieferten Grünstroms stärken das Vertrauen der Verbraucher und fördern die Akzeptanz erneuerbarer Energien.

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„Das allgemeine Stimmungsbild aus vielen Kundengesprächen, das besagt, dass eine solche Automatisierung nicht möglich sei, haben wir nun widerlegt.“

Andreas Telkemeier
Onsite-PPA- und Mieterstromexperte bei Node Energy

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