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Afilog eröffnet Niederlassung in Deutschland
Der französische Verband Afilog treibt seine Internationalisierung voran. Jetzt vermeldet er die Eröffnung einer Niederlassung in Deutschland. Geleitet wird sie von einem alten Bekannten in der Immobilienbranche.
Foto: Kreuser Firmengruppe
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Foto: Kreuser Firmengruppe

Der französische Verband Afilog erweitert seine Präsenz in Europa und treibt im 20. Jahr seines Bestehens seine Internationalisierung voran. Nach einer im September 2020 unterzeichneten Partnerschaft mit dem brasilianischen Verband Abralog, vertreten durch dessen Präsidenten Pedro Moreira, legt Afilog mit der Eröffnung einer Niederlassung in Berlin den Grundstein für ein europäisches Engagement. Die Leitung der Niederlassung wurde Dr. Thomas Steinmüller übertragen, bisher Vorsitzender des Ausschusses Logistikimmobilien des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V. Ziel von Afilog ist es, Investoren, Projektentwicklern, Anwendern, Baufirmen, Finanzierern, Akteuren der Supply Chain und anderen Logistik-Dienstleistern europaweit unter einem Dach zusammenzubringen.

„Die deutsch-französische Achse erschien uns natürlich als diejenige, die uns eine europäische Vision ermöglicht und die der Realität unseres Marktes entspricht, der keine nationalen Grenzen mehr kennt“, sagt Claude Samson, Präsident von Afilog. „Wenn die Wettbewerbsfähigkeit ein europäisches Thema ist und sich der Schwerpunkt der Niederlassungen in den Osten Europas verlagert, sei es wichtig, die Grundlagen für eine europäische Kooperation zu schaffen – eine Kooperation der Möglichkeiten zwischen Akteuren, die auch Konkurrenten sind“, heißt es in einer Pressemitteilung.

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von Tim-Oliver Frische

Die Öffnung in Richtung Deutschland, der Schweiz, Österreich und Polen sieht Afilog als Chance, sich in allen Fragen stärker zu vergleichen, zum Beispiel auf den Feldern Regulierung, Besteuerung, Innovation, urbane Logistik etc. Sie zielt dabei auf eine effizientere Vernetzung von Logistikimmobilien und Supply-Chain-Akteuren auf europäischer Ebene.

Logistikimmobilien erfordern nach Ansicht Afilogs eine länderübergreifende Betrachtung, sowie eine Artikulation der Anfragen und Vorschlägen der Akteure des Sektors in Brüssel. Dies muss unabhängig von den Interessen der traditionellen Assetklassen geschehen – insbesondere im urbanen, ökologischen und digitalen Bereich.

Afilog hat nach eigenen Angaben fast 120 Mitglieder, von denen drei Viertel aus der Logistikimmobilienbranche (Investoren, Promotoren, Entwickler) stammen, aber auch Architekten, Ingenieurbüros, Nutzer von Logistikimmobilien und Versicherer. Der Verband stelle sicher, dass er alle Akteure in der Logistikkette vertritt. Afilog ist Verwaltungsmitglied von France Logistique.


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„Die deutsch-französische Achse erschien ermöglicht uns eine europäische Vision, die der Realität unseres Marktes entspricht, der keine nationalen Grenzen mehr kennt.“

Claude Samson

Präsident von Afilog

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